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Pressemitteilungen PEWO Energietechnik GmbH

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07.03.2018

Pressemitteilung

Dresden/Elsterheide, Sachsen, März 2018
Deutschland, Wirtschaft, Bau, Heizung, Sanitär, Klima

Trinkwassererwärmung als wirksamer Beitrag zur Energieeffizienz

Messeneuheit: SHK Essen, 6.–9. März 2018: Die neue Wohnungsstation Therm T Kombi von PEWO Energietechnik

Wer die Energieeffizienz von Wohngebäuden plant, beschäftigt sich in erster Linie mit der Wärmedämmung und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Selten aber denken Planer in diesem Zusammenhang auch an die Trinkwasser-Erwärmungsanlage, die ebenfalls einen Beitrag zur Energieeffizienz leisten kann. Die PEWO Energietechnik hat ihre neue Wohnungsstation Therm T Kombi genau unter diesem Aspekt entwickelt.

Wird die Energieeffizienz von Gebäuden geplant, stehen oft nur Anfang und Ende des Energieflusses im Fokus: die Senkung des Primärenergie-Verbrauchs durch erneuerbare Energien und gute Wärmedämmung. Dass auch die Trinkwasser-Erwärmungsanlage ein intelligentes Verhalten zeigen sollte, bleibt häufig unbedacht. Doch nur, wenn auch die Warmwassererzeugung in die Energieeffizienz-Planung einbezogen wird, entsteht ein wirklich effizientes Gesamtsystem. Die größte Effizienzsteigerung lässt sich so bei großen Wohngebäuden mit vielen Wohneinheiten und Entnahmestellen erreichen. Dabei lohnt sich das bei der Altbausanierung, wo die baulichen Rahmenbedingungen oft Grenzen setzen, ebenso wie beim Neubau – Stichworte: ENEV-Vorgaben und Förderfähigkeit. In Alt- wie Neubau können dabei Anlagen mit kompakter Bauweise punkten.

Herausforderung: Niedrige Vorlauftemperatur bei Wärmepumpen

Der Einsatz erneuerbarer Energien bedeutet immer wieder den Einsatz einer Wärmepumpe anstelle klassischer Energieträger, wie etwa Erdgas. Der Aufwand an Primärenergie wird damit zwar auf ein Minimum reduziert. Ein hoher Wirkungsgrad wird jedoch meist nur mit niedrigen Vorlauftemperaturen im Heizkreislauf erreicht – erfahrungsgemäß zwischen 40 °C und 45 °C. Egal, ob die Wärmepumpe durch Solarthermie, Prozessabwärme oder die Rücklaufauskühlung eines Fernwärmenetzes unterstützt wird: Die Entnahmetemperaturen, die sich mit derartigen Systemen im Trinkwasserkreislauf erzeugen lassen, sorgen nur bedingt für Konstanz und Behaglichkeit. Für die Warmwasser-Zapfung in Spüle und Waschbecken und zum Duschen mögen sie reichen – nicht aber beispielsweise zum Befüllen einer Badewanne. Hier bedarf es einer weiteren Erhöhung der Entnahmetemperatur um 5 bis 10 °C.

„Diese höhere Temperatur permanent im System vorzuhalten, wäre jedoch in vielen Fällen Energieverschwendung. Klug ist es hingegen, sie in einer Art Spitzenlast-Regelung nur bedarfsweise anzubieten. Wohnungsstationen schaffen energieeffizient, was wir alle an unserem Zuhause schätzen: Behaglichkeit.“, so Nico Petrick, Prokurist und Technischer Leiter der PEWO Energietechnik GmbH.

Energieeffizient, kompakt und unter der „Dreiliter-Grenze“: Therm T Kombi von PEWO

Gerade bei großen Wohngebäuden bieten sich hierfür Wohnungsstationen als energieeffiziente Alternative zu zentralen Trinkwasser-Erwärmungsanlagen an. Optimal ist es, wenn deren Heizwasserkreisläufe von einer zentralen Wärmepumpe aus mit vorgewärmtem Wasser versorgt werden und sie trinkwasserseitig mit Zusatzheizungen ausgestattet sind, die sich nur bei Spitzenlast zuschalten. So kann die benötigte Energiemenge situationsabhängig auf den individuellen Bedarf des einzelnen Verbrauchers hin gesenkt werden. Die Wohnungsstationen fallen zudem juristisch unter die „Dreiliter-Grenze“ und gelten als Kleinanlagen. Damit ist der Betreiber nicht verpflichtet, Entnahmetemperaturen von mindestens 60 °C zu garantieren und die Anlagen jährlich auf Legionellen zu testen.

Genau solch eine Wohnungsstation, entwickelt mit dem Ziel, optimal zur Energieeffizienz von Gebäuden beizutragen, ist die Therm T Kombi von PEWO mit elektrischem Durchlauferhitzer als Zusatzheizung. Es handelt sich um eines der ersten ausgereiften Serienprodukte seiner Art – das Ergebnis einer intensiven ingenieurtechnischen Entwicklungsarbeit. Mit ihrer kompakten Bauweise und geringen Einbautiefe von < 180 mm erleichtert die Therm T Kombi den Bauplanern die Arbeit besonders. Auch die Installateure dürften sich freuen: Wie alle Wohnungsstationen von PEWO lassen sich auch die Therm T Kombi einfach „plug & play“ anschließen: im Technikraum, hinter einer Vorwand im Bad, in einer Nischen im Flur oder sogar mitten in der Wohnung. Ob Aufputz, Unterputz, offen oder geschlossen: Für jede Einbausituation steht das passende Design zur Verfügung.

Mit diesen Eigenschaften bewährt sich Therm T Kombi bereits als Sonderlösung in der Praxis. Als Beispiel sei die energieeffiziente Sanierung eines umfangreichen Altbau-Wohnungsbestandes aus den 1960er Jahren in Hamburg (2016–2018) genannt. Hier behinderten bauliche Limitierungen die Effizienz der Wärmedämmung, ebenso machte der Platzmangel in den Wohnungen zu schaffen. Die kompakten und effizienten Wohnungsstationen Therm T Kombi trugen dazu bei, eine akzeptable Energieeffizienz sicherzustellen.

Weitere Informationen zu Therm T Kombi

Therm T Kombi kann modulartig konfiguriert werden und deckt damit beinahe stufenlos ein Leistungsspektrum von 25 KW bis 70 KW Trinkwasserleistung ab.

PEWO verwendet als Durchlauferhitzer ausschließlich erprobte Komponenten namhafter Hersteller. Niedriger Energieverbrauch, Robustheit und geringer Platzbedarf – das sind die Auswahlkriterien. Für die perfekte Regelung des Durchlauferhitzers hat PEWO eine eigene Lösung entwickelt, so dass das System schnell und fehlerfrei erkennt, wann zu- und abzuschalten ist.

Therm T Kombi kann mit einem oder zwei Heizkreisen ausgestattet werden. In letzterem Fall können das ein gemischter Heizkreis für die Fußbodenheizung und ein ungemischter für Wand- und Badheizkörper sein. Die Wohnungsstation enthält einen Heizkreisverteiler für bis zu zwölf Heizkreise mit Regelklemmleiste. Verbrauchszähler für Wärme und Kaltwassermenge gehören ebenfalls zum Angebot.

Ganzheitliche Energieeffizienz-Planung ist ein System mit vielen Variablen. Ob der Einsatz von Therm T Kombi bei einem bestimmten Bauvorhaben sinnvoll ist, das gilt es unter Abwägen aller Umstände vorab zu klären. PEWO bietet hierzu kraft jahrelanger Erfahrung im Umgang mit derartigen Anlagen eine Beratung für Bauplaner an. Für die Kombination mit einer Wärmepumpe gibt es von PEWO die Wärmepumpenfamilie Titan, die einen Leistungsbereich von 5 bis 90 kW abdecken.

Zusatzinformation Wärmepumpe

Wärmepumpen arbeiten wie Kühlschränke, nur umgekehrt. Sie werden bspw. mit einem Eisspeicher gekoppelt, dem sie per Wärmeübertragung Wärme entziehen: die bei der Eisbildung freiwerdende Kristallisationswärme. Das funktioniert, weil das flüssige Arbeitsmedium im Inneren der Wärmepumpe bereits bei 0 °C verdampft und das Gas größere Mengen von Wärme freisetzt, sobald es in der Wärmepumpe verdichtet wird. Der Eisspeicher ist ein im Erdreich vergrabener Wasserbehälter mit einem eingebauten Wärmeübertrager.

Zusatzinformation Drei-Liter-Grenze

Beträgt in einer Trinkwasser-Erwärmungsanlage der Wasserinhalt der Rohre von der Erwärmungsstelle bis zur am weitesten entfernten Zapfstelle mehr als 3 l, dann gilt sie nicht mehr als Kleinanlage gemäß Trinkwasserverordnung und unterliegt den verschärften Vorschriften für gewerblich betriebene Trinkwasser-Erwärmungsanlagen.

F.d.R.d.A.: Tobias Blaurock, Michael Schmidt

SHK Essen, 6.–9. März 2018

PEWO stellt aktuell auf der SHK Essen Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien aus (Halle 3, Stand 3A54)

IFH Nürnberg, 10.-13. April 2018

PEWO stellt auf der IFH Nürnberg sein gesamtes Produktspektrum der Wohnungsstationen (Halle 3A, Stand 3A.216)

Verwendungsfreies Bildmaterial:

anbei bzw. hier: https://www.pewo.com/footer/presse/

Über PEWO Energietechnik GmbH:

Das inhabergeführte Industrieunternehmen PEWO Energietechnik GmbH hat seinen Sitz in Elsterheide in Sachsen. PEWO entwickelt und fertigt Wärmeverteilanlagen als Systemlösungen für Wohnungen, Wohnhäuser, Wohnquartiere, Städte, Hotels, Kliniken, Schwimmbäder und die Industrie in ganz Europa. Die Anlagen reichen vom Trinkwassererwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. PEWO bindet Fernwärme, Solarthermie, Erdwärme, Erdgas, Prozesswärme und sogar Wärmerückgewinnung aus Abwasser in seine Systeme ein. Mehr als 18.000 individuelle Kundenanlagen werden pro Jahr von 360 Mitarbeitern entwickelt und produziert. Kostenvorteile für den Kunden entstehen durch das PEWO Baukastensystem, aus dem sich individuell optimal zugeschnittene, integrierte Produkte und Systeme konfigurieren lassen. Bei hoher Fertigungstiefe kann PEWO auf eigene Kompetenzen in den Bereichen Hydraulik, Regelungstechnik, Elektronik und Softwareentwicklung zurückgreifen. PEWO verfügt über 29 eigene Patente, gegenüber dem Wettbewerb zeichnet sich PEWO durch eigene technologische Vorsprünge aus, wie den thermodynamischen Regler TFS, die Sandwichdämmung PST aus Polyurethan oder die Optimierung von Rücklauftemperaturen DRO. PEWO vertreibt seine Anlagen unter eigenem Namen und liefert auch komplette White Label Anlagen an andere namhafte Hersteller. Der PEWO Werkskundendienst ist mit acht Niederlassungen und Büros sowie einem engen Netz an regional ansässigen Technikern in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent.

Pressekontakt:

PEWO Energietechnik GmbH

Claus Christoph Faber, Bereichsleiter Marketing, Geierswalder Str. 13, 02979 Elsterheide, Tel. +49 3571 4898-360,

Mobil +49 151 16132933, Fax +49 3571 4898-28, claus.faber@pewo.de, www.pewo.de

blaurock markenkommunikation

Inh. Tobias Blaurock, Hechtstraße 30, 01097 Dresden, Tel. +49 351 2109871, Funk +49 172 7930127,
Fax +49 351 20781533, blaurock@team-blaurock.de, www.blaurock-markenkommunikation.de



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05.03.2018

Dresden/Elsterheide, Sachsen, Februar 2018
Deutschland, Wirtschaft, Bau, Heizung, Sanitär, Klima


Trinkwassererwärmung

Maßgeschneiderte Behaglichkeit

Modular aufgebaute und individuell konfigurierbare Wohnungsstationen ermöglichen genau auf Kundenwünsche zugeschnittene Anpassungen. Durch patentierte hydraulische Regelungstechnologie liefern sie auf Anhieb die richtige Temperatur.

Elsterheide. Im Industrieland Sachsen, traditionell stark im Maschinen- und Anlagenbau, entwickelt und fertigt die PEWO Energietechnik GmbH in Elsterheide Wärmeverteilanlagen. Deren Dimension reicht vom kleinen Trinkwasserwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. Hier werden etwa 18.000 Einheiten pro Jahr hergestellt und ausgeliefert. Mit hoher Fertigungstiefe, 29 eigenen Patenten und großem Know-how in der 360 Mann starken Belegschaft ist PEWO Energietechnik bestens dafür gerüstet, Wohnungsstationen herzustellen, die sich jeder näher ansehen sollte, der Wohnhäuser plant, zeichnet oder baut. Denn die PEWO-Anlagen bringen zahlreiche Vorteile für Bauherren, Betreiber und Bewohner mit sich. Sogar in den Luxuslofts der Hamburger Elbphilharmonie wurde bereits PEWO-Technik eingebaut.

Die Wohnungsstationen der PEWO sind modular aufgebaut und individuell konfigurierbar. Kennen die Planer die Anforderungen, können sie – gestützt durch einen umfangreichen Datenbestand – genau die richtige Anlage für den individuellen Bedarf konfigurieren und einbaufertig herstellen lassen. Die Wohnungsstationen bringen gleich mehrere Vorteile für alle Beteiligten mit.

Herzstück der Wohnungsanlagen ist der Plattenwärmeübertrager, in dem die Wärme des Heizungsvorlaufwassers energiesparend und berührungsfrei auf das Trinkwasser übergeht und es erst kurz vor der Entnahme erwärmt. Praktischer Nebeneffekt ist, dass das Wachstum evtl. vorhandener Legionellen so erheblich vermindert wird. Denn die Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip ermöglicht kurze Leitungswege mit einem Volumen von in der Regel unter 3 Litern und befreit Vermieter damit konstruktionsbedingt von der Pflicht zur Legionellen-Untersuchung.

Je nach Kundenanforderung können – etwa bei Ausstattung von Mehrfamilienhäusern – unterschiedliche Wärme- und Wasserverbrauchszähler eingebaut werden. Das kann je nach Anforderung bis hin zur digitalen Steuer- und Regelungstechnik gehen, mit der die Verbräuche jederzeit automatisiert und ferngesteuert wohnungsgenau ablesbar sind – ein interessantes Kostensparpotential für Betreiber. Und für den Bewohner ein Anreiz zum Sparen, denn was er nicht verbraucht, wird nicht auf alle umgerechnet, sondern kommt ihm direkt zugute.

„Mit unseren Wohnungsstationen sind die Wohnung und die Dusche immer gleichmäßig warm, hat man praktisch sofort warmes Wasser. Und diese Zuverlässigkeit macht einen guten Teil dessen aus, was wir alle an unserem Zuhause schätzen: Behaglichkeit.“, so Nico Petrick, Prokurist und Technischer Leiter der PEWO Energietechnik GmbH. „Durch das modulare PEWO Baukastensystem können wir für jedes Bauvorhaben zu vernünftigem Preis-Leistungsverhältnis die richtige Lösung anbieten.“

Im Unterschied zu anderen Lösungen gibt es beim TFS keine beweglichen mechanischen Bauteile in der Trinkwasserleitung. Der Druckverlust im Trinkwasser ist minimal (0,15 bar). – wobei die PEWO Wohnungsstationen für die Druckstufe PN 10 konstruiert und damit auch für größere, höhere Gebäude ausgelegt sind.

Die Wohnungsstationen können unabhängig vom Energieträger – gleich, ob Nah- oder Fernwärme, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Solarthermie oder Erdwärme – eingesetzt und direkt in der Wohnung angeschlossen werden.

ANLAGEN VARIABEL KONFIGURIERBAR:

Verschiedene variable Ausführungen sind realisierbar, alle mit patentierter Regelung nach dem PEWO TFS-Prinzip für stets gleichmäßig warmes Wasser unabhängig von der Außentemperatur. Die Wohnungsstationen können ohne oder mit Gehäuse verbaut werden. Für die Therm-Geräte sind neben vielfältigen Varianten zahlreiche Optionen und Zubehör erhältlich.

Therm T-Familie: Flexible Konfektionierung für unterschiedliche Bedarfe

Für Mehrfamilienhäuser und Wohneinheiten, von 35 bis 56 kW Wärmeanschlussleistung, von 12 bis 26 l Trinkwarmwasser, mit einem oder zwei Heizkreisen, etwa für den Anschluss einer Fußbodenheizung, wahlweise mit thermostatischer oder elektronischer Regelung (Technische Daten, Leistungsparameter und RI-Schema unter www.pewo.com/thermt).

Therm T 16 Liter K1/K2: Für gängige Standarddimensionierungen

Für gängige Bedarfe (12 kW Heizungsleistung für 16 l Trinkwarmwasser/min. bei 10-50 Grad Celsius aus 45 kW Anschluss an Wärmenetz) sind Therm T Wohnungsstationen bereits fertig konfektioniert erhältlich, so die Ausführungen K1 und K2 für einen und zwei Heizkreise.

Planungsunterstützung:

Seit 1. Februar stehen die Datensätze zur Planung der Therm T jedem liNear@-Anwender kostenfrei zur Verfügung. Ausschreibungstexte können außerdem über ausschreiben.de heruntergeladen werden.

Speziell für Gasthermenaustausch: Therm V-Familie:

Für den unkomplizierten Ersatz alter Gasthermen gedacht sind die Geräte der Therm V-Familie, ausgelegt für Bereiche von 35 bis 45 kW Wärmeanschlussleistung, und 12 bis 16 l Trinkwarmwasserversorgung. Sie sind so konstruiert, dass i. d. R. direkt an die bisher an der Gastherme anliegenden Rohre angebaut werden kann (Technische Daten, Leistungsparameter und RI-Schema unter www.pewo.com/thermv).

VIER FRAGEN AN NICO PETRICK, PROKURIST UND TECHNISCHER LEITER
DER PEWO ENERGIETECHNIK GMBH

Welche Lösung hat PEWO für die Regelung der Trinkwassererwärmung?

Damit immer die gewünschte Trinkwassertemperatur gewährleistet ist, müssen beim Erhitzen des Trinkwassers mittels Wärmeaustausch die im Jahres- und Tagesverlauf unterschiedlichen Temperaturen des Heizwasservorlaufs durch einen Regler ausgeglichen werden. Wir von PEWO haben mit unserem TFS-Regler eine einzigartige Lösung geschaffen, die genau da ansetzt: Je nach Temperatur des Heizungswassers sorgt er auf thermostatischem Wege dafür, dass je nach Bedarf mehr oder weniger Heizungswasser durch den Wärmetauscher strömt. Damit ist die im Wärmetauscher übergebene Wärmemenge immer die gleiche, führt also immer zur gewünschten, voreingestellten Trinkwassertemperatur.

Wie funktioniert der TFS-Regler genau?

Auf thermostatische Weise. Konkret befindet sich im Wärmetauscher ein mit einer Messflüssigkeit gefüllter Fühler. Bei Temperaturschwankungen verändert die Flüssigkeit ihr Volumen und steuert so – äußerst langlebig und wartungsarm, weil hydraulisch – das Regelventil.

Und was haben die TFS-Regler von PEWO konventionellen Proportionalmengenreglern voraus?

Unsere TFS-Regler messen ständig – und daher ist auch das Ventil immer richtig eingestellt. Im Vergleich dazu reagieren PM-Regler erst, wenn bereits Trinkwasser entnommen wird, und reagieren daher verzögert. Der TFS-Regler sorgt dafür, dass nach deutlich kürzerer Anlaufzeit die im Wärmetauscher übergebene Wärmemenge immer die gewünschte ist, und ist dabei deutlich robuster als konventionelle Lösungen. Die Regelung geschieht ohne Elektronik und ohne bewegliche Teile im Trinkwasser, was natürlich zahlreiche Gründe für Ausfälle, etwa durch Verunreinigungen oder Verkalkungen, eliminiert. Ebenso gibt es bei den TFS-Reglern nur vergleichsweise geringe Druckverluste, die nicht mit zusätzlichen Einrichtungen zur Druckerhöhung ausgeglichen werden müssen. Da sich bei Entnahme stets der Druck ändert, dieser aber bei PM-Reglern eine temperaturbeeinflussende Stellgröße ist, variiert bei solchen Reglern die Temperatur des entnommenen Trinkwarmwassers mit der schwankenden Temperatur des Heizungsvorlaufwassers. Das entspricht nicht unseren Vorstellungen von Behaglichkeit, Langlebigkeit und Effizienz. Und die lassen sich eben nicht mit PM-Reglern, sondern nur mit unseren TFS-Reglern erreichen.

Und wie sieht es bei PEWO mit dem smart home aus – können Sie die hydraulische Regelung auch digital nutzbar machen?

Wir bieten das bereits als Option an, haben es schon tausendfach umgesetzt und auch hier gibt es zahlreiche Vorteile: Die Verbrauchsdaten für Wärme und Wasser können, wenn gewünscht, selbstverständlich verschlüsselt in die Cloud übertragen und dem Bewohner per WebApp zur Verfügung gestellt werden. So kann, und das freut Bewohner und Verwalter, das Ablesen in der Wohnung entfallen, da der Datenservice die Verbrauchsdaten jederzeit digital verfügbar macht. Kein Ablesedienst in der Wohnung – auch das verstehen wir bei PEWO unter Behaglichkeit.

Bei anderen PEWO-Anlagen geht die cloudbasierte Datennutzung noch weiter: Mieter oder Wohnungseigentümer können dann per PEWO App ihre Wohnungs- und Wassertemperatur über Smartphone oder Tablet auch aus der Ferne steuern. Und Vermieter können intelligente Monitoringlösungen konfigurieren, was notwendige Wartungen planbar macht oder Verbräuche optimieren hilft.

SHK Essen, 6.-9. März 2018

PEWO stellt auf der SHK Essen Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien aus (Halle 3, Stand 3A54)

Verwendungsfreies Bildmaterial:

anbei bzw. hier: https://www.pewo.com/footer/presse/

Über PEWO Energietechnik GmbH:

Das inhabergeführte Industrieunternehmen PEWO Energietechnik GmbH hat seinen Sitz in Elsterheide in Sachsen. PEWO entwickelt und fertigt Wärmeverteilanlagen als Systemlösungen für Wohnungen, Wohnhäuser, Wohnquartiere, Städte, Hotels, Kliniken, Schwimmbäder und die Industrie in ganz Europa. Die Anlagen reichen vom Trinkwassererwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. PEWO bindet Fernwärme, Solarthermie, Erdwärme, Erdgas, Prozesswärme und sogar Wärmerückgewinnung aus Abwasser in seine Systeme ein. Mehr als 18.000 individuelle Kundenanlagen werden pro Jahr von 360 Mitarbeitern entwickelt und produziert. Kostenvorteile für den Kunden entstehen durch das PEWO Baukastensystem, aus dem sich individuell optimal zugeschnittene, integrierte Produkte und Systeme konfigurieren lassen. Bei hoher Fertigungstiefe kann PEWO auf eigene Kompetenzen in den Bereichen Hydraulik, Regelungstechnik, Elektronik und Softwareentwicklung zurückgreifen. PEWO verfügt über 29 eigene Patente, gegenüber dem Wettbewerb zeichnet sich PEWO durch eigene technologische Vorsprünge aus, wie den thermodynamischen Regler TFS, die Sandwichdämmung PST aus Polyurethan oder die Optimierung von Rücklauftemperaturen DRO. PEWO vertreibt seine Anlagen unter eigenem Namen und liefert auch komplette White Label Anlagen an andere namhafte Hersteller. Der PEWO-Werkskundendienst ist mit acht Niederlassungen und Büros sowie einem engen Netz an regional ansässigen Technikern in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent.

Pressekontakt:

PEWO Energietechnik GmbH

Claus Christoph Faber, Bereichsleiter Marketing, Geierswalder Str. 13, 02979 Elsterheide, Tel. +49 3571 4898-360,

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Inh. Tobias Blaurock, Hechtstraße 30, 01097 Dresden, Tel. +49 351 210 98 71, Funk +49 172 7930127,
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