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Pressemitteilungen PEWO Energietechnik GmbH

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18.01.2019


Einstieg beim Spezialisten für Wärmeverteilung:

Viessmann beteiligt sich an Pewo

Elsterheide/Allendorf (Eder), 18.1.2019 – Die Viessmann Group steigt bei der Pewo Energietechnik GmbH ein. Der international führende Hersteller von Energiesystemen beteiligt sich im Rahmen einer strategischen Partnerschaft an dem inhabergeführten Spezialisten für Wärmeverteilanlagen.

Die intelligente Wärmeverteilung in Fern- und Nahwärmenetzen, wie beispielsweise in urbanen Wohnquartieren, spielt eine zentrale Rolle beim Gelingen der Energiewende. Dabei gehe es darum, energieeffiziente Lösungen für die weltweit zunehmende Urbanisierung zu entwickeln, um den CO2-Ausstoß bei der Wärmeerzeugung deutlich zu reduzieren, so Max Viessmann, CEO der Viessmann Group. “Hier können wir gemeinsam mit Pewo einen starken Beitrag leisten und werden unser bereits großes Engagement in diesem Bereich deutlich ausbauen. Mit der Beteiligung an dem Unternehmen, mit dem uns bereits eine lange und bewährte Zusammenarbeit verbindet, unterstreichen wir den Kern unseres Leitbilds: Wir gestalten Lebensräume für zukünftige Generationen.”

„Mit der strategischen Beteiligung von Viessmann an unserem Unternehmen erhalten wir einen familiengeführten global aufgestellten Innovationsführer im Bereich der Wärme- und Kälteerzeugung als Partner. Gemeinsam können wir ganzheitliche Systemlösungen für Wärmeerzeugung und Verteilung aus einer Hand anbieten. Damit sind wir ideal aufgestellt, um die Themen Urbanisierung und Klimawandel mit innovativer Technik ausgehend von unserem Kernmarkt Deutschland auch international stärker zu adressieren“, betont Robin Petrick, Geschäftsführer von Pewo.

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Über Pewo Energietechnik GmbH:
Das inhabergeführte Industrieunternehmen Pewo Energietechnik GmbH hat seinen Sitz in Elsterheide in Sachsen. Pewo entwickelt und fertigt Wärmeverteilanlagen als Systemlösungen für Wohnungen, Wohnhäuser, Wohnquartiere, Städte, Hotels, Kliniken, Schwimmbäder und die Industrie in ganz Europa. Die Anlagen reichen vom Trinkwassererwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. Pewo bindet Fernwärme, Solarthermie, Erdwärme, Erdgas, Prozesswärme und sogar Wärmerückgewinnung aus Abwasser in seine Systeme ein.

Mehr als 18.000 individuelle Kundenanlagen werden pro Jahr von derzeit 365 Mitarbeitern entwickelt und produziert. Kostenvorteile für den Kunden entstehen durch das Pewo Baukastensystem, aus dem sich individuell optimal zugeschnittene, integrierte Produkte und Systeme konfigurieren lassen. Bei hoher Fertigungstiefe kann Pewo auf eigene Kompetenzen in den Bereichen Hydraulik, Regelungstechnik, Elektronik und Softwareentwicklung zurückgreifen. Pewo verfügt über 29 eigene Patente, gegenüber dem Wettbewerb zeichnet sich Pewo durch eigene technologische Vorsprünge aus, wie den thermodynamischen Regler TFS, die Sandwichdämmung PST aus Polyurethan oder die Optimierung von Rücklauftemperaturen DRO. Pewo vertreibt seine Anlagen unter eigenem Namen und liefert auch komplette White Label Anlagen an andere namhafte Hersteller. Der Pewo Werkskundendienst ist mit acht Niederlassungen und Büros sowie einem engen Netz an regional ansässigen Technikern in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent.

Über Viessmann
Die Viessmann Gruppe ist einer der international führenden Lösungsanbieter von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen. Das 1917 gegründete Familienunternehmen beschäftigt 12.100 Mitarbeiter, der Gruppenumsatz betrug im Geschäftsjahr 2017 2,37 Milliarden Euro.

Mit 23 Produktionsgesellschaften in 12 Ländern, mit Vertriebsgesellschaften und Vertretungen in 74 Ländern sowie weltweit 120 Verkaufsniederlassungen ist Viessmann international ausgerichtet. 55 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Ausland.

Pressekontakt / PEWO:

blaurock markenkommunikation
Inh. Tobias Blaurock, Hechtstraße 30, 01097 Dresden
Tel.: +49 351 2109871
Mobil: +49 172 7930127
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Jörg Schmidt, Viessmann Group, Corporate Communications
Tel. +49 6452 70-1569
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Viessmann Werke GmbH & Co. KG
35107 Allendorf (Eder)
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03.07.2018

Pressemitteilung

Dresden/Elsterheide, Sachsen, 3. Juli 2018

Deutschland, Wirtschaft, Bau, Alten- und Pflegeheime, Hotels, Kindergärten, Kliniken, Krankenhäuser, Schwimmbäder, Sportstätten, Wellness, Wohngebäude, Heizung, Sanitär, Klima, Gesundheit, Betreiber, Haftungsrisiko


Enormes Haftungsrisiko für gewerbliche Betreiber
Gefahr längst nicht nur für Warmduscher

Schon gewusst? Die Benutzung von Duschen kann die wirtschaftliche Existenz des gewerblichen Betreibers gefährden.

Das mit der Bakterienart Legionellen verbundene Haftungsrisiko ist vielen überhaupt nicht bekannt, aber in Deutschland durchaus substanziell. Erste Urteile deutscher Gerichte gegen gewerbliche Betreiber von Warmwasserduschen liegen bereits vor. Der mögliche wirtschaftliche Schaden ist beträchtlich – schlimmer noch, weil eine Infektion für bestimmte Nutzergruppen sogar tödlich sein kann. Gefährdet sind vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem: Kranke, Alte, Patienten mit vorbestehenden Herz- oder Lungenerkrankungen, aber auch Kinder und Leistungssportler nach einem Wettkampf. Nahezu einziger Infektionsweg ist das Einatmen von Legionellen zusammen mit Wasserdampf, wie zum Beispiel beim Duschen. Daraus ergeben sich auch die Risikogruppen unter den gewerblichen Betrieben: Pflegeheime, Kindergärten, Krankenhäuser, Sportzentren, Schwimm- und Wellnessbäder, Hotels und natürlich Wohngebäude mit mehr als zwei Wohneinheiten.

Der renommierte Anbieter von Heiz- und Kühltechnik PEWO, Elsterheide, baut Anlagen mit der technischen Lösung, die beiden Gruppen – Nutzern und Betreibern – die größte Sicherheit gibt: hervorragend funktionierenden thermischen Legionellenschutz durch permanente thermische Desinfektion. Bei den „LegioNo®“-Anlagen von PEWO liegen die Betriebs- und Wartungskosten dabei durch clevere Konstruktion unter den Anlagen anderer Hersteller.

Legionella pneumophila – Grenzwert 100 KBE / 100 ml

Legionellen, Bakterien der Art Legionella pneumophila, kommen in unkritischen Mengen natürlich im Trinkwasser vor. Sie können die „Legionärskrankheit“ Legionellose (siehe unten) auslösen. Der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Grenzwert liegt bei 100 KBE / 100 ml (KBE=koloniebildende Einheiten). Die bei bestimmten Anlagen jährlich vorgeschriebene Wasserprobe führt daher bei Überschreiten des Grenzwertes von Amts wegen zur Stilllegung der Trinkwassererwärmung. Ein Legionellenbefall oberhalb 100 KBE / 100 ml kann also weitreichende Folgen vor allem in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schwimmbädern, Sport- oder auch Wohnanlagen haben, und das bereits ohne, dass überhaupt jemand daran erkrankt!

Kostenrisiko bei Legionellenbefall

Kein Warmwasser mehr – das kann teuer werden. Im Jahre 2013 klagten die Mieter einer großen Wohnanlage in Dresden erfolgreich 25 Prozent Mietminderung ein. Nicht weil ein Mieter erkrankt wäre, sondern nur aufgrund des Legionellenbefalls. Zum Einnahmeausfall kamen die Kosten für die Erneuerung der gesamten Trinkwassererwärmungsanlage hinzu. Das ist nicht der einzige Fall, in dem die „KBE“ zum Schicksal wurden (siehe Tabelle). Auch Schadensersatzforderungen drohen.

Tabelle: Musterurteile zur Legionellen-Problematik

§

Legionellen-

Befall

„25 % Mietminderung und Verpflichtung zur

Anlagensanierung wg. Grenzwertüberschreitung“

AG Dresden,

11.11.2013

– 148 C 5353/13

Legionellose-

Erkrankung

„Ansprüche des Erkrankten auf Schadenersatz und Schmerzensgeld“

LG Saarbrücken,

11.12.2009

– 10 S 26/08

„Wenn Grenzwertüberschreitung vorliegt, gilt die Anlage ohne Beweis als Ursache der Erkrankung“

BGH, 6.5.2015,

– VIII ZR 161/14

Haftungsrisiko bei Legionellose-Erkrankung:

Betreiber haftet ohne Schluss der Beweiskette!

Tritt eine – zuweilen tödliche – Legionellose-Erkrankung auf, dann drohen Betreibern zusätzlich strafrechtliche Verfolgung und Schmerzensgeldzahlungen. Das Risiko für Anlagenbetreiber in Deutschland ist in diesem Fall groß: Denn ist die Erkrankung erst einmal festgestellt, dann genügt schon das positive Ergebnis der nachträglichen Beprobung einer Trinkwassererwärmungsanlage im Lebensumfeld des Betroffenen, um deren Betreiber in Haftung zu nehmen.

Wie entsteht ein erhöhter Befall?

Die Bakterien vermehren sich besonders gut in warmem Wasser ohne Wasserzirkulation, wie etwa stehend in Rohrleitungen – man denke an Hotelzimmer, die nicht täglich belegt sind. Eine Erwärmung auf 70 Grad über eine Dauer von drei Minuten gilt als für eine zuverlässige Abtötung notwendig. Dies ist aber in der Praxis für jeden Tropfen Wasser in existierenden Trinkwassererwärmungsanlagen nicht garantiert.

Verschiedene Maßnahmen mit unterschiedlicher Eignung

Gemessen an den großen Risiken sind die Vorschläge zu Legionellenschutz-Maßnahmen, niedergelegt in der so genannten „Liste des Umweltbundesamtes“, einer Art Durchführungsbestimmung der Trinkwasserverordnung, relativ ungenau. Aufgelistet werden hier nebeneinander verschiedene Techniken:

  • thermische Desinfektion (ohne Unterscheidung zwischen nur temporärer und permanenter),
  • chemische Desinfektion,
  • UV-Desinfektion und
  • Membrantechnik.

„Wasser ist ein Lebensmittel, so dass beispielsweise die chemische Desinfektion für uns nicht in Frage kommt. Unter Abwägung von Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Praktikabilität halten wir nur die permanente thermische Desinfektion überhaupt für tragbar.“, so Nico Petrick, Prokurist und Technischer Leiter der PEWO Energietechnik GmbH, und weiter: „ Eine temporäre thermische Desinfektion kann das Risiko meiner Ansicht nach nur verringern, aber nicht ausschalten – angesichts der großen Gesundheits- und Haftungsrisiken halten wir das jedoch für unabdingbar.“

Effizienter Legionellenschutz „24/7“

Mit LegioNo® bietet PEWO leistungsfähige Trinkwassererwärmungsanlagen. Die in vielfältigen Ausführungen erhältlichen modularen zentralen LegioNo® Trinkwassererwärmer bieten hochwirksamen Legionellenschutz durch permanente thermische Desinfektion ohne Energieverluste und ohne zusätzlichen Wartungsaufwand: „Aufgrund der durchdachten Konstruktion der PEWO-Ingenieure sind unsere LegioNo®-Anlagen deutlich weniger wartungsintensiv als die von anderen Herstellern. Gleichzeitig bieten sie eine viel bessere Energiebilanz, da deutlich weniger Wärmeenergie verloren geht.“, so Nico Petrick.

Abb. 1: LegioNo® von Pewo: Trinkwassererwärmungsanlage mit effizientem Legionellenschutz, hier in einer Demonstrationsausführung mit symbolisierter Desinfektionsstrecke

Erfolgsgeheimnis: Patentierte Rohrschaltung, intelligente Technik

Das Erfolgsgeheimnis von PEWO ist die patentierte LegioNo®-Schaltung: „Anders als bei vielen Anlagen anderer Hersteller lässt sie die zum Desinfizieren aufgebrachte Wärmeenergie anschließend nicht über den Rücklauf entweichen, sondern speist die Wärme wieder in den Systemkreislauf ein. Das spart nicht nur Energie; es bewirkt auch, dass der Temperaturgradient innerhalb des Systems minimal ist. Zudem kommt die LegioNo® Schaltung ohne zusätzliche Ventile aus, die als bewegliche Teile stets die Schwachstellen eines solchen Systems sind. Beides zusammen heißt: weniger Anlagenverschleiß durch Verkalken, weniger Wartung.“, erläutert Nico Petrick.

Abb. 2: LegioNo® – das patentierte Prinzip

Wie alle Trinkwasser-Erwärmungsanlagen von PEWO, so hat auch LegioNo® eine kompakte, modulare Bauweise und ist für „plug & play“, für minimalen Montageaufwand bei Einbau oder Nachrüstung konzipiert. Die Anlage ist sowohl in Gas-Brennwert-, als auch in Fernwärmesystemen einsetzbar. LegioNo® kann zudem mit Diagnostik zum permanenten Nachweis der Desinfektionstemperaturen ausgerüstet werden – mit optionalen Schnittstellen (BACnet, Modbus) zu gängigen Systemen der Gebäudeautomation.

Abb 3: LegioNo® – hier mit symbolisierter Desinfektionsstrecke

Was ist Legionellose?

Im Sommer 1976 trafen sich Veteranen der US Army, Mitglieder der American Legion, in einem Hotel in Philadelphia. Anschließend erkrankten zahlreiche der alten Herren an einer schweren Lungenentzündung, an der einige von ihnen starben. Im Ergebnis der Untersuchung wurde herausgefunden: Die Klimaanlage des Hotels war mit einem bis dato unbekannten Bakterium verseucht. Das Legionärstreffen gab dem Erreger seinen Namen: Legionella pneumophila. Die Erkrankung wurde „Legionellose“ (Volksmund: „Legionärskrankheit“) genannt. In den Folgejahren wurden, meist in Krankenhäusern und Pflegeheimen, weitere lokale Legionellose-Epidemien registriert, auch in Deutschland. Der einzig mögliche Infektionsweg ist das Einatmen von Legionellen zusammen mit Wasserdampf. Mögliche Infektionsquellen sind daher Duschen, Whirlpools, Saunen und Klimaanlagen.

Risikogruppen sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem und vorbestehenden Herz-/Lungenerkrankungen. Auch Kinder, Alte, Kranke und Sportler nach Wettkampf oder Training zählen dazu. Bei ihnen kann sich die Lungenentzündung schnell entwickeln und in einem Großteil der Fälle einen tödlichen Verlauf nehmen. Menschen außerhalb der Risikogruppen erkranken häufig nur an einem grippeähnlichen Infekt.


F.d.R.d.A.: Tobias Blaurock, Michael Schmidt

Zum Abdruck freigegeben. Bei Veröffentlichung bitten wir um Zusendung eines Exemplars bzw. Links.


zur Landing Page: www.achtung-duschkopf.de


MESSETERMINE:

GET Nord, Hamburg, 22.-24. November 2018, Halle B6 Stand 540, http://www.get-nord.de


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siehe unten - bzw. hier: https://www.pewo.com/footer/presse/


Über PEWO Energietechnik GmbH:

Das inhabergeführte Industrieunternehmen PEWO Energietechnik GmbH hat seinen Sitz in Elsterheide in Sachsen. PEWO entwickelt und fertigt Wärmeverteilanlagen als Systemlösungen für Wohnungen, Wohnhäuser, Wohnquartiere, Städte, Hotels, Kliniken, Schwimmbäder und die Industrie in ganz Europa. Die Anlagen reichen vom Trinkwassererwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. PEWO bindet Fernwärme, Solarthermie, Erdwärme, Erdgas, Prozesswärme und sogar Wärmerückgewinnung aus Abwasser in seine Systeme ein. Mehr als 18.000 individuelle Kundenanlagen werden pro Jahr von 360 Mitarbeitern entwickelt und produziert. Kostenvorteile für den Kunden entstehen durch das PEWO Baukastensystem, aus dem sich individuell optimal zugeschnittene, integrierte Produkte und Systeme konfigurieren lassen. Bei hoher Fertigungstiefe kann PEWO auf eigene Kompetenzen in den Bereichen Hydraulik, Regelungstechnik, Elektronik und Softwareentwicklung zurückgreifen. PEWO verfügt über 29 eigene Patente, gegenüber dem Wettbewerb zeichnet sich PEWO durch eigene technologische Vorsprünge aus, wie den thermodynamischen Regler TFS, die Sandwichdämmung PST aus Polyurethan oder die Optimierung von Rücklauftemperaturen DRO. PEWO vertreibt seine Anlagen unter eigenem Namen und liefert auch komplette White Label Anlagen an andere namhafte Hersteller. Der PEWO Werkskundendienst ist mit acht Niederlassungen und Büros sowie einem engen Netz an regional ansässigen Technikern in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent.


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07.03.2018

Pressemitteilung

Dresden/Elsterheide, Sachsen, März 2018
Deutschland, Wirtschaft, Bau, Heizung, Sanitär, Klima

Trinkwassererwärmung als wirksamer Beitrag zur Energieeffizienz

Messeneuheit: SHK Essen, 6.–9. März 2018: Die neue Wohnungsstation Therm T Kombi von PEWO Energietechnik

Wer die Energieeffizienz von Wohngebäuden plant, beschäftigt sich in erster Linie mit der Wärmedämmung und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Selten aber denken Planer in diesem Zusammenhang auch an die Trinkwasser-Erwärmungsanlage, die ebenfalls einen Beitrag zur Energieeffizienz leisten kann. Die PEWO Energietechnik hat ihre neue Wohnungsstation Therm T Kombi genau unter diesem Aspekt entwickelt.

Wird die Energieeffizienz von Gebäuden geplant, stehen oft nur Anfang und Ende des Energieflusses im Fokus: die Senkung des Primärenergie-Verbrauchs durch erneuerbare Energien und gute Wärmedämmung. Dass auch die Trinkwasser-Erwärmungsanlage ein intelligentes Verhalten zeigen sollte, bleibt häufig unbedacht. Doch nur, wenn auch die Warmwassererzeugung in die Energieeffizienz-Planung einbezogen wird, entsteht ein wirklich effizientes Gesamtsystem. Die größte Effizienzsteigerung lässt sich so bei großen Wohngebäuden mit vielen Wohneinheiten und Entnahmestellen erreichen. Dabei lohnt sich das bei der Altbausanierung, wo die baulichen Rahmenbedingungen oft Grenzen setzen, ebenso wie beim Neubau – Stichworte: ENEV-Vorgaben und Förderfähigkeit. In Alt- wie Neubau können dabei Anlagen mit kompakter Bauweise punkten.

Herausforderung: Niedrige Vorlauftemperatur bei Wärmepumpen

Der Einsatz erneuerbarer Energien bedeutet immer wieder den Einsatz einer Wärmepumpe anstelle klassischer Energieträger, wie etwa Erdgas. Der Aufwand an Primärenergie wird damit zwar auf ein Minimum reduziert. Ein hoher Wirkungsgrad wird jedoch meist nur mit niedrigen Vorlauftemperaturen im Heizkreislauf erreicht – erfahrungsgemäß zwischen 40 °C und 45 °C. Egal, ob die Wärmepumpe durch Solarthermie, Prozessabwärme oder die Rücklaufauskühlung eines Fernwärmenetzes unterstützt wird: Die Entnahmetemperaturen, die sich mit derartigen Systemen im Trinkwasserkreislauf erzeugen lassen, sorgen nur bedingt für Konstanz und Behaglichkeit. Für die Warmwasser-Zapfung in Spüle und Waschbecken und zum Duschen mögen sie reichen – nicht aber beispielsweise zum Befüllen einer Badewanne. Hier bedarf es einer weiteren Erhöhung der Entnahmetemperatur um 5 bis 10 °C.

„Diese höhere Temperatur permanent im System vorzuhalten, wäre jedoch in vielen Fällen Energieverschwendung. Klug ist es hingegen, sie in einer Art Spitzenlast-Regelung nur bedarfsweise anzubieten. Wohnungsstationen schaffen energieeffizient, was wir alle an unserem Zuhause schätzen: Behaglichkeit.“, so Nico Petrick, Prokurist und Technischer Leiter der PEWO Energietechnik GmbH.

Energieeffizient, kompakt und unter der „Dreiliter-Grenze“: Therm T Kombi von PEWO

Gerade bei großen Wohngebäuden bieten sich hierfür Wohnungsstationen als energieeffiziente Alternative zu zentralen Trinkwasser-Erwärmungsanlagen an. Optimal ist es, wenn deren Heizwasserkreisläufe von einer zentralen Wärmepumpe aus mit vorgewärmtem Wasser versorgt werden und sie trinkwasserseitig mit Zusatzheizungen ausgestattet sind, die sich nur bei Spitzenlast zuschalten. So kann die benötigte Energiemenge situationsabhängig auf den individuellen Bedarf des einzelnen Verbrauchers hin gesenkt werden. Die Wohnungsstationen fallen zudem juristisch unter die „Dreiliter-Grenze“ und gelten als Kleinanlagen. Damit ist der Betreiber nicht verpflichtet, Entnahmetemperaturen von mindestens 60 °C zu garantieren und die Anlagen jährlich auf Legionellen zu testen.

Genau solch eine Wohnungsstation, entwickelt mit dem Ziel, optimal zur Energieeffizienz von Gebäuden beizutragen, ist die Therm T Kombi von PEWO mit elektrischem Durchlauferhitzer als Zusatzheizung. Es handelt sich um eines der ersten ausgereiften Serienprodukte seiner Art – das Ergebnis einer intensiven ingenieurtechnischen Entwicklungsarbeit. Mit ihrer kompakten Bauweise und geringen Einbautiefe von < 180 mm erleichtert die Therm T Kombi den Bauplanern die Arbeit besonders. Auch die Installateure dürften sich freuen: Wie alle Wohnungsstationen von PEWO lassen sich auch die Therm T Kombi einfach „plug & play“ anschließen: im Technikraum, hinter einer Vorwand im Bad, in einer Nischen im Flur oder sogar mitten in der Wohnung. Ob Aufputz, Unterputz, offen oder geschlossen: Für jede Einbausituation steht das passende Design zur Verfügung.

Mit diesen Eigenschaften bewährt sich Therm T Kombi bereits als Sonderlösung in der Praxis. Als Beispiel sei die energieeffiziente Sanierung eines umfangreichen Altbau-Wohnungsbestandes aus den 1960er Jahren in Hamburg (2016–2018) genannt. Hier behinderten bauliche Limitierungen die Effizienz der Wärmedämmung, ebenso machte der Platzmangel in den Wohnungen zu schaffen. Die kompakten und effizienten Wohnungsstationen Therm T Kombi trugen dazu bei, eine akzeptable Energieeffizienz sicherzustellen.

Weitere Informationen zu Therm T Kombi

Therm T Kombi kann modulartig konfiguriert werden und deckt damit beinahe stufenlos ein Leistungsspektrum von 25 KW bis 70 KW Trinkwasserleistung ab.

PEWO verwendet als Durchlauferhitzer ausschließlich erprobte Komponenten namhafter Hersteller. Niedriger Energieverbrauch, Robustheit und geringer Platzbedarf – das sind die Auswahlkriterien. Für die perfekte Regelung des Durchlauferhitzers hat PEWO eine eigene Lösung entwickelt, so dass das System schnell und fehlerfrei erkennt, wann zu- und abzuschalten ist.

Therm T Kombi kann mit einem oder zwei Heizkreisen ausgestattet werden. In letzterem Fall können das ein gemischter Heizkreis für die Fußbodenheizung und ein ungemischter für Wand- und Badheizkörper sein. Die Wohnungsstation enthält einen Heizkreisverteiler für bis zu zwölf Heizkreise mit Regelklemmleiste. Verbrauchszähler für Wärme und Kaltwassermenge gehören ebenfalls zum Angebot.

Ganzheitliche Energieeffizienz-Planung ist ein System mit vielen Variablen. Ob der Einsatz von Therm T Kombi bei einem bestimmten Bauvorhaben sinnvoll ist, das gilt es unter Abwägen aller Umstände vorab zu klären. PEWO bietet hierzu kraft jahrelanger Erfahrung im Umgang mit derartigen Anlagen eine Beratung für Bauplaner an. Für die Kombination mit einer Wärmepumpe gibt es von PEWO die Wärmepumpenfamilie Titan, die einen Leistungsbereich von 5 bis 90 kW abdecken.

Zusatzinformation Wärmepumpe

Wärmepumpen arbeiten wie Kühlschränke, nur umgekehrt. Sie werden bspw. mit einem Eisspeicher gekoppelt, dem sie per Wärmeübertragung Wärme entziehen: die bei der Eisbildung freiwerdende Kristallisationswärme. Das funktioniert, weil das flüssige Arbeitsmedium im Inneren der Wärmepumpe bereits bei 0 °C verdampft und das Gas größere Mengen von Wärme freisetzt, sobald es in der Wärmepumpe verdichtet wird. Der Eisspeicher ist ein im Erdreich vergrabener Wasserbehälter mit einem eingebauten Wärmeübertrager.

Zusatzinformation Drei-Liter-Grenze

Beträgt in einer Trinkwasser-Erwärmungsanlage der Wasserinhalt der Rohre von der Erwärmungsstelle bis zur am weitesten entfernten Zapfstelle mehr als 3 l, dann gilt sie nicht mehr als Kleinanlage gemäß Trinkwasserverordnung und unterliegt den verschärften Vorschriften für gewerblich betriebene Trinkwasser-Erwärmungsanlagen.

F.d.R.d.A.: Tobias Blaurock, Michael Schmidt

SHK Essen, 6.–9. März 2018

PEWO stellt aktuell auf der SHK Essen Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien aus (Halle 3, Stand 3A54)

IFH Nürnberg, 10.-13. April 2018

PEWO stellt auf der IFH Nürnberg sein gesamtes Produktspektrum der Wohnungsstationen (Halle 3A, Stand 3A.216)

Verwendungsfreies Bildmaterial:

anbei bzw. hier: https://www.pewo.com/footer/presse/

Über PEWO Energietechnik GmbH:

Das inhabergeführte Industrieunternehmen PEWO Energietechnik GmbH hat seinen Sitz in Elsterheide in Sachsen. PEWO entwickelt und fertigt Wärmeverteilanlagen als Systemlösungen für Wohnungen, Wohnhäuser, Wohnquartiere, Städte, Hotels, Kliniken, Schwimmbäder und die Industrie in ganz Europa. Die Anlagen reichen vom Trinkwassererwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. PEWO bindet Fernwärme, Solarthermie, Erdwärme, Erdgas, Prozesswärme und sogar Wärmerückgewinnung aus Abwasser in seine Systeme ein. Mehr als 18.000 individuelle Kundenanlagen werden pro Jahr von 360 Mitarbeitern entwickelt und produziert. Kostenvorteile für den Kunden entstehen durch das PEWO Baukastensystem, aus dem sich individuell optimal zugeschnittene, integrierte Produkte und Systeme konfigurieren lassen. Bei hoher Fertigungstiefe kann PEWO auf eigene Kompetenzen in den Bereichen Hydraulik, Regelungstechnik, Elektronik und Softwareentwicklung zurückgreifen. PEWO verfügt über 29 eigene Patente, gegenüber dem Wettbewerb zeichnet sich PEWO durch eigene technologische Vorsprünge aus, wie den thermodynamischen Regler TFS, die Sandwichdämmung PST aus Polyurethan oder die Optimierung von Rücklauftemperaturen DRO. PEWO vertreibt seine Anlagen unter eigenem Namen und liefert auch komplette White Label Anlagen an andere namhafte Hersteller. Der PEWO Werkskundendienst ist mit acht Niederlassungen und Büros sowie einem engen Netz an regional ansässigen Technikern in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent.

Pressekontakt:

PEWO Energietechnik GmbH

Claus Christoph Faber, Bereichsleiter Marketing, Geierswalder Str. 13, 02979 Elsterheide, Tel. +49 3571 4898-360,

Mobil +49 151 16132933, Fax +49 3571 4898-28, claus.faber@pewo.de, www.pewo.de

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05.03.2018

Dresden/Elsterheide, Sachsen, Februar 2018
Deutschland, Wirtschaft, Bau, Heizung, Sanitär, Klima


Trinkwassererwärmung

Maßgeschneiderte Behaglichkeit

Modular aufgebaute und individuell konfigurierbare Wohnungsstationen ermöglichen genau auf Kundenwünsche zugeschnittene Anpassungen. Durch patentierte hydraulische Regelungstechnologie liefern sie auf Anhieb die richtige Temperatur.

Elsterheide. Im Industrieland Sachsen, traditionell stark im Maschinen- und Anlagenbau, entwickelt und fertigt die PEWO Energietechnik GmbH in Elsterheide Wärmeverteilanlagen. Deren Dimension reicht vom kleinen Trinkwasserwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. Hier werden etwa 18.000 Einheiten pro Jahr hergestellt und ausgeliefert. Mit hoher Fertigungstiefe, 29 eigenen Patenten und großem Know-how in der 360 Mann starken Belegschaft ist PEWO Energietechnik bestens dafür gerüstet, Wohnungsstationen herzustellen, die sich jeder näher ansehen sollte, der Wohnhäuser plant, zeichnet oder baut. Denn die PEWO-Anlagen bringen zahlreiche Vorteile für Bauherren, Betreiber und Bewohner mit sich. Sogar in den Luxuslofts der Hamburger Elbphilharmonie wurde bereits PEWO-Technik eingebaut.

Die Wohnungsstationen der PEWO sind modular aufgebaut und individuell konfigurierbar. Kennen die Planer die Anforderungen, können sie – gestützt durch einen umfangreichen Datenbestand – genau die richtige Anlage für den individuellen Bedarf konfigurieren und einbaufertig herstellen lassen. Die Wohnungsstationen bringen gleich mehrere Vorteile für alle Beteiligten mit.

Herzstück der Wohnungsanlagen ist der Plattenwärmeübertrager, in dem die Wärme des Heizungsvorlaufwassers energiesparend und berührungsfrei auf das Trinkwasser übergeht und es erst kurz vor der Entnahme erwärmt. Praktischer Nebeneffekt ist, dass das Wachstum evtl. vorhandener Legionellen so erheblich vermindert wird. Denn die Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip ermöglicht kurze Leitungswege mit einem Volumen von in der Regel unter 3 Litern und befreit Vermieter damit konstruktionsbedingt von der Pflicht zur Legionellen-Untersuchung.

Je nach Kundenanforderung können – etwa bei Ausstattung von Mehrfamilienhäusern – unterschiedliche Wärme- und Wasserverbrauchszähler eingebaut werden. Das kann je nach Anforderung bis hin zur digitalen Steuer- und Regelungstechnik gehen, mit der die Verbräuche jederzeit automatisiert und ferngesteuert wohnungsgenau ablesbar sind – ein interessantes Kostensparpotential für Betreiber. Und für den Bewohner ein Anreiz zum Sparen, denn was er nicht verbraucht, wird nicht auf alle umgerechnet, sondern kommt ihm direkt zugute.

„Mit unseren Wohnungsstationen sind die Wohnung und die Dusche immer gleichmäßig warm, hat man praktisch sofort warmes Wasser. Und diese Zuverlässigkeit macht einen guten Teil dessen aus, was wir alle an unserem Zuhause schätzen: Behaglichkeit.“, so Nico Petrick, Prokurist und Technischer Leiter der PEWO Energietechnik GmbH. „Durch das modulare PEWO Baukastensystem können wir für jedes Bauvorhaben zu vernünftigem Preis-Leistungsverhältnis die richtige Lösung anbieten.“

Im Unterschied zu anderen Lösungen gibt es beim TFS keine beweglichen mechanischen Bauteile in der Trinkwasserleitung. Der Druckverlust im Trinkwasser ist minimal (0,15 bar). – wobei die PEWO Wohnungsstationen für die Druckstufe PN 10 konstruiert und damit auch für größere, höhere Gebäude ausgelegt sind.

Die Wohnungsstationen können unabhängig vom Energieträger – gleich, ob Nah- oder Fernwärme, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Solarthermie oder Erdwärme – eingesetzt und direkt in der Wohnung angeschlossen werden.

ANLAGEN VARIABEL KONFIGURIERBAR:

Verschiedene variable Ausführungen sind realisierbar, alle mit patentierter Regelung nach dem PEWO TFS-Prinzip für stets gleichmäßig warmes Wasser unabhängig von der Außentemperatur. Die Wohnungsstationen können ohne oder mit Gehäuse verbaut werden. Für die Therm-Geräte sind neben vielfältigen Varianten zahlreiche Optionen und Zubehör erhältlich.

Therm T-Familie: Flexible Konfektionierung für unterschiedliche Bedarfe

Für Mehrfamilienhäuser und Wohneinheiten, von 35 bis 56 kW Wärmeanschlussleistung, von 12 bis 26 l Trinkwarmwasser, mit einem oder zwei Heizkreisen, etwa für den Anschluss einer Fußbodenheizung, wahlweise mit thermostatischer oder elektronischer Regelung (Technische Daten, Leistungsparameter und RI-Schema unter www.pewo.com/thermt).

Therm T 16 Liter K1/K2: Für gängige Standarddimensionierungen

Für gängige Bedarfe (12 kW Heizungsleistung für 16 l Trinkwarmwasser/min. bei 10-50 Grad Celsius aus 45 kW Anschluss an Wärmenetz) sind Therm T Wohnungsstationen bereits fertig konfektioniert erhältlich, so die Ausführungen K1 und K2 für einen und zwei Heizkreise.

Planungsunterstützung:

Seit 1. Februar stehen die Datensätze zur Planung der Therm T jedem liNear@-Anwender kostenfrei zur Verfügung. Ausschreibungstexte können außerdem über ausschreiben.de heruntergeladen werden.

Speziell für Gasthermenaustausch: Therm V-Familie:

Für den unkomplizierten Ersatz alter Gasthermen gedacht sind die Geräte der Therm V-Familie, ausgelegt für Bereiche von 35 bis 45 kW Wärmeanschlussleistung, und 12 bis 16 l Trinkwarmwasserversorgung. Sie sind so konstruiert, dass i. d. R. direkt an die bisher an der Gastherme anliegenden Rohre angebaut werden kann (Technische Daten, Leistungsparameter und RI-Schema unter www.pewo.com/thermv).

VIER FRAGEN AN NICO PETRICK, PROKURIST UND TECHNISCHER LEITER
DER PEWO ENERGIETECHNIK GMBH

Welche Lösung hat PEWO für die Regelung der Trinkwassererwärmung?

Damit immer die gewünschte Trinkwassertemperatur gewährleistet ist, müssen beim Erhitzen des Trinkwassers mittels Wärmeaustausch die im Jahres- und Tagesverlauf unterschiedlichen Temperaturen des Heizwasservorlaufs durch einen Regler ausgeglichen werden. Wir von PEWO haben mit unserem TFS-Regler eine einzigartige Lösung geschaffen, die genau da ansetzt: Je nach Temperatur des Heizungswassers sorgt er auf thermostatischem Wege dafür, dass je nach Bedarf mehr oder weniger Heizungswasser durch den Wärmetauscher strömt. Damit ist die im Wärmetauscher übergebene Wärmemenge immer die gleiche, führt also immer zur gewünschten, voreingestellten Trinkwassertemperatur.

Wie funktioniert der TFS-Regler genau?

Auf thermostatische Weise. Konkret befindet sich im Wärmetauscher ein mit einer Messflüssigkeit gefüllter Fühler. Bei Temperaturschwankungen verändert die Flüssigkeit ihr Volumen und steuert so – äußerst langlebig und wartungsarm, weil hydraulisch – das Regelventil.

Und was haben die TFS-Regler von PEWO konventionellen Proportionalmengenreglern voraus?

Unsere TFS-Regler messen ständig – und daher ist auch das Ventil immer richtig eingestellt. Im Vergleich dazu reagieren PM-Regler erst, wenn bereits Trinkwasser entnommen wird, und reagieren daher verzögert. Der TFS-Regler sorgt dafür, dass nach deutlich kürzerer Anlaufzeit die im Wärmetauscher übergebene Wärmemenge immer die gewünschte ist, und ist dabei deutlich robuster als konventionelle Lösungen. Die Regelung geschieht ohne Elektronik und ohne bewegliche Teile im Trinkwasser, was natürlich zahlreiche Gründe für Ausfälle, etwa durch Verunreinigungen oder Verkalkungen, eliminiert. Ebenso gibt es bei den TFS-Reglern nur vergleichsweise geringe Druckverluste, die nicht mit zusätzlichen Einrichtungen zur Druckerhöhung ausgeglichen werden müssen. Da sich bei Entnahme stets der Druck ändert, dieser aber bei PM-Reglern eine temperaturbeeinflussende Stellgröße ist, variiert bei solchen Reglern die Temperatur des entnommenen Trinkwarmwassers mit der schwankenden Temperatur des Heizungsvorlaufwassers. Das entspricht nicht unseren Vorstellungen von Behaglichkeit, Langlebigkeit und Effizienz. Und die lassen sich eben nicht mit PM-Reglern, sondern nur mit unseren TFS-Reglern erreichen.

Und wie sieht es bei PEWO mit dem smart home aus – können Sie die hydraulische Regelung auch digital nutzbar machen?

Wir bieten das bereits als Option an, haben es schon tausendfach umgesetzt und auch hier gibt es zahlreiche Vorteile: Die Verbrauchsdaten für Wärme und Wasser können, wenn gewünscht, selbstverständlich verschlüsselt in die Cloud übertragen und dem Bewohner per WebApp zur Verfügung gestellt werden. So kann, und das freut Bewohner und Verwalter, das Ablesen in der Wohnung entfallen, da der Datenservice die Verbrauchsdaten jederzeit digital verfügbar macht. Kein Ablesedienst in der Wohnung – auch das verstehen wir bei PEWO unter Behaglichkeit.

Bei anderen PEWO-Anlagen geht die cloudbasierte Datennutzung noch weiter: Mieter oder Wohnungseigentümer können dann per PEWO App ihre Wohnungs- und Wassertemperatur über Smartphone oder Tablet auch aus der Ferne steuern. Und Vermieter können intelligente Monitoringlösungen konfigurieren, was notwendige Wartungen planbar macht oder Verbräuche optimieren hilft.

SHK Essen, 6.-9. März 2018

PEWO stellt auf der SHK Essen Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien aus (Halle 3, Stand 3A54)

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Über PEWO Energietechnik GmbH:

Das inhabergeführte Industrieunternehmen PEWO Energietechnik GmbH hat seinen Sitz in Elsterheide in Sachsen. PEWO entwickelt und fertigt Wärmeverteilanlagen als Systemlösungen für Wohnungen, Wohnhäuser, Wohnquartiere, Städte, Hotels, Kliniken, Schwimmbäder und die Industrie in ganz Europa. Die Anlagen reichen vom Trinkwassererwärmer bis zur übergreifenden Netzleittechnik oder Sonderanlage mit mehreren Megawatt Leistung für die Wärmeversorgung ganzer Stadtteile. PEWO bindet Fernwärme, Solarthermie, Erdwärme, Erdgas, Prozesswärme und sogar Wärmerückgewinnung aus Abwasser in seine Systeme ein. Mehr als 18.000 individuelle Kundenanlagen werden pro Jahr von 360 Mitarbeitern entwickelt und produziert. Kostenvorteile für den Kunden entstehen durch das PEWO Baukastensystem, aus dem sich individuell optimal zugeschnittene, integrierte Produkte und Systeme konfigurieren lassen. Bei hoher Fertigungstiefe kann PEWO auf eigene Kompetenzen in den Bereichen Hydraulik, Regelungstechnik, Elektronik und Softwareentwicklung zurückgreifen. PEWO verfügt über 29 eigene Patente, gegenüber dem Wettbewerb zeichnet sich PEWO durch eigene technologische Vorsprünge aus, wie den thermodynamischen Regler TFS, die Sandwichdämmung PST aus Polyurethan oder die Optimierung von Rücklauftemperaturen DRO. PEWO vertreibt seine Anlagen unter eigenem Namen und liefert auch komplette White Label Anlagen an andere namhafte Hersteller. Der PEWO-Werkskundendienst ist mit acht Niederlassungen und Büros sowie einem engen Netz an regional ansässigen Technikern in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent.

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