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Pressemitteilungen Chemie-Technik GmbH

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08.06.2017

Produktneuheiten

Neue Applikationsform für Schmierung
bei Montageanwendungen

„Pinseldose“ für Montageanwendungen in Industrie und Lebensmittelindustrie: handlich, sauber und sparsam, punktgenau mit einer Hand

Der schwäbische Hersteller von Hochleistungsschmierstoffen ELKALUB ermöglicht seinen Kunden jetzt den sparsamen und zugleich äußerst praktischen Umgang mit ausgewählten Schmierstoffen. Denn verschiedene Produkte für Montageanwendungen in der Industrie, die meisten darunter H1-zertifiziert für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie, sind ab sofort auch in der innovativen, treibgasfreien „Pinseldose“ (200 ml) erhältlich.

Vöhringen: Eine praktische Erfindung kommt jetzt Anlagenmonteuren zugute, die bei Entnahme und Verstreichen von Montagefetten bisher auf Finger oder Lappen angewiesen waren. „Wo bisher verschwenderisch mit einem Lappen oder unhygienisch mit dem Finger gearbeitet wurde, kann mit unserer ‚Pinseldose‘ künftig handlich, sauber und sparsam punktgenau dosiert werden. Und gegenüber herkömmlichen Dosen mit Pinsel hat sie den Vorteil, dass dabei eine Hand frei bleibt.“, so Stefan Schlomski, Leiter Technischer Vertrieb von der Chemie-Technik GmbH in Vöhringen, Baden-Württemberg.

Die neue Pinseldose enthält im Gegensatz zu vergleichbaren herkömmlichen Gebinden kein Treibgas und kann daher gefahrlos gelagert und transportiert werden. Das ist insbesondere auch für den Flugzeugtransport wichtig und erleichtert Monteuren die Mitnahme der neuen Verpackung. Zu den weiteren Vorteilen der unter Gebrauchsmusterschutz stehenden „Pinseldose“ gehört, dass das Gebinde bei Entnahme stabil bleibt und dass der Kopf verdrehsicher montiert ist. Der Pinsel ist an der Kappe einhängbar und das Gewinde, an dem er aufgeschraubt wird, passt zum Beispiel auch für handelsübliche Spritzdüsen von Silikonkartuschen.

Aktuell bietet die Chemie-Technik GmbH bereits Montagefette für folgende Einsatzbereiche in dem neuen Gebinde an:

Montageanwendungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie

H1-zertifizierte, zur Anwendung in der Lebensmittel- und Getränkeverarbeitung zugelassene Schmierstoffe:

  • Montagefett für EPDM-Dichtungen z.B. an Drehverteilern, abwaschbar,
    CIP-fähig (ELKALUB GLS 867),
  • Silikonfett für Montageanwendungen und zur Schmierung von Gleitvor-gängen in Armaturen, Hähnen, Ventilen (ELKALUB GLS 794/N2)
  • Allgemeines Montagefett (ELKALUB VP 924),
  • Montagefett insbesondere zur Vermeidung von Tribokorrosion/Passungsrost (ELKALUB GLS 361/N1)*,
  • Polyglycolfett für EPDM-Dichtungen, wie O-Ringe in Windkraftanlagen, Schläuche und Dichtungen in kraftstoffführenden Systemen oder für Bremsflüssigkeiten, EPDM-gedichtete Kunststoff- oder Glasbauteile (ELKALUB VP 886)*,
  • Fett für Edelstahlverschraubungen, verhindert Fressen und erleichtert die Demontage, seewasserbeständig (ELKALUB GLS 305)*

Anwendungen in Montage und Instandhaltung in der Industrie

* Auch die Fette ELKALUB GLS 361/N1, ELKALUB GLS 305 und ELKALUB VP 886 sind übrigens H1-zertifiziert bzw. zertifizierbar und damit ebenfalls für lebensmittelverarbeitende Maschinen geeignet. Die Schmierstoffvielfalt bei den
H1-zertifizierten Fetten von ELKALUB ermöglicht es den Kunden, komplett auf konventionelle Schmierstoffe zu verzichten; die Gefahr von Verwechslungen oder Kontaminationen durch ungeeignete Betriebsmittel wird dadurch minimiert.

Das breit gefächerte Sortiment an weiteren ELKALUB Hochleistungsschmierstoffen kann nach Bedarf und Eignung ebenfalls in der Pinseldose angeboten werden.

Mehr Informationen:

www.elkalub.com

Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen siehe unten.

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04.04.2017

Produktvorstellung

Geschmiert und sauber: H1-zertifizierte Sprayprodukte für den Dentalbereich

Das vollsynthetische Spezialspray ELKALUB FLC 9030 und das Reinigungsspray ELKALUB FLC 905

Vöhringen, Baden-Württemberg: Hand- und Winkelstücke, wie sie in der Dentalindustrie eingesetzt werden, sollen möglichst lange und zuverlässig funktionieren. Ihre Getriebe und Lager müssen regelmäßig sterilisiert und optimal beölt, die Apparate und Instrumente schnell und effizient gereinigt werden. Durch Schmierstoffe und Reinigungsmittel dürfen jedoch keine Risiken für den Menschen entstehen. Der Spezialist für Hochleistungs-Schmierstoffe ELKALUB hat jetzt für die Dentalindustrie zwei neue H1-zertifizierte Pflege- und Reinigungsprodukte auf den Markt gebracht.

H1-Zertifizierung bei Hochleistung-Schmierstoffen : Freigabe für den Lebensmittel- und Pharmabereich
Als Spezialist für die Herstellung H1-zertifizierter Hochleistungs-Schmierstoffe stellt ELKALUB Produkte höchster Qualität her, die zum Beispiel in der Lebensmittelverarbeitung, bei der Herstellung von Lebensmittelverpackungen oder in der Pharmaindustrieeingesetzt werden dürfen. Die H1-Zulassung erlaubt den gelegentlichen, unvermeidlichen Kontakt mit Lebensmitteln. Klar, dass das die Schmierstoffe auch für den regelmäßigen Einsatz in der zahnärztlichen Praxis besonders geeignet macht.

Vollsynthetische Öle als Basis für höchste Qualität: ELKALUB FLC 9030
Gerade für die Schmierung von Instrumenten werden Öle benötigt, die eine optimale Schmierung unter den speziellen Anforderungen der zahnärztlichen Praxis gewährleisten. Dazu gehören u. a. sehr hohe Lagerdrehzahlen, hohe Belastungen in den Getrieben oder die regelmäßige Sterilisierung mit Heißdampf. Dennoch sollen die Instrumente über eine lange Zeit zuverlässig funktionieren. Außerdem sollten die Instrumente beim Einsatz im Mund des Patienten physiologisch unbedenklich sein. Andere Hersteller setzen für die Schmierung oftmals Paraffinöl oder Mineralöl ein. Auf Basis intensiver Entwicklungsarbeit und unter Verwendung vollsynthetischer Öle höchster Qualität hat ELKALUB das Spezialspray ELKALUB FLC 9030 für die regelmäßige Pflege gerader Hand- und Winkelstücke entwickelt.

Der Entwicklungsleiter der Chemie-Technik GmbH, Dr. Frank Schulz: „Die in unserem Pflegespray eingesetzten Basisöle sind im Vergleich zu mineralölbasierten Produkten physiologisch unbedenklich. Die eingesetzten Additive schützen Instrumente und Apparate mit einem feinen Ölfilm effektiv vor Korrosion und Verschleiß. Tests haben gezeigt, dass der Temperaturanstieg bei einem Winkelstück, das mit FLC 9030 geschmiert war und 15 min mit 80.000 U/min betrieben wurde, weniger als 20 °C beträgt. Das Bauteil wird nicht so warm, kann länger betrieben werden und das Material wird weniger stark belastet.“

Flüchtige Alkohole für eine rückstandsfreie Reinigung: ELKALUB FLC 905
Das Reinigungsspray ELKALUB FLC 905 wurde für die effiziente Reinigung von Dentalinstrumenten und Apparaten entwickelt. Seine Basis sind flüchtige Alkohole und Kohlenwasserstoffe, weshalb es ohne Rückstand verdampft. Es kann direkt auf die Oberfläche der Dentalinstrumente aufgesprüht und anschließend abgerieben werden.

ELKALUB entwickelt Hochleistungs-Schmierstoffe für die Anwendung unter anderem für die Lebensmittelindustrie, Getränkeindustrie, Druckmaschinen, Robotertechnik, Automobilindustrie und Elektrowerkzeuge. ELKALUB ist Erstausstatter zahlreicher renommierter Maschinenhersteller.

Besuchen Sie ELKALUB auf folgenden Messen:

Drinktec in München, 11.9.2017-15.9.2017

Motek in Stuttgart, 9.10.2017-12.10.2017

Mehr Informationen: www.elkalub.com


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06.12.2016

Elektrostatisch optimiertes Maschinenöl ELKALUB LFC 1068:
Neues Umlauföl für Offsetdruckmaschinen – für Papierlauf ohne Farbverschmierungen

Vöhringen. Druckmaschinenhersteller klagen immer wieder über ein spezielles Problem, das auf den ersten Blick wenig mit Schmierstoffen zu tun hat. Doch das genauere Hinsehen der Spezialisten von ELKALUB hat jetzt zu einem neuen Produkt geführt, mit dem Papierbögen und Papierbahnen störungsfreier durch Bogenoffsetmaschinen und Rollenoffsetmaschinen laufen.

Sowohl in Bogenoffsetdruck- als auch in Rollenoffsetdruckmaschinen tritt unter ungünstigen Bedingungen und bei bestimmten Aufträgen immer wieder folgendes Problem auf: Die frisch bedruckten Bögen schlagen in der Maschine an und weisen Farbverschmierungen im Druckbild auf – Ergebnis: Makulatur!

Nach detektivischer Suche und durch den Einsatz von Hochgeschwindigkeitskameras wurde eine Ursache gefunden: Auf ihrem Weg durch die Maschine berühren frisch bedruckte Papierbögen und Papierbahnen unkontrolliert elektrisch aufgeladene Bauteile. Klar, dass das Druckergebnis damit unbrauchbar wird.

Doch wie konnte nun ELKALUB zur Lösung des Problems beitragen? In der Umlaufschmierung passiert das Öl mehrere Feinfilter und wird durch elektrisch nicht leitende Verschlauchungen an die einzelnen Schmierstellen geführt bzw. in den Zahneingriff gespritzt. Beim Umpumpen des Öles lädt es sich, vor allem auch durch den intensiven Reibkontakt beim Durchtritt durch die Feinfilter, elektrostatisch auf. Einen Teil seiner Ladung kann es trotz Maschinenerdung auf Maschinenteile übertragen. Diese Aufladung kann sogar zu sicht- und hörbaren Blitzen, Verbrennungen und Verkokungen führen.

Gemeinsam mit zwei Druckmaschinenherstellern haben die Spezialisten von ELKALUB jetzt das Problem gelöst. Die bewährten ELKALUB-Öle wurden mit einem zusätzlichen Leitfähigkeitsadditiv versehen, außerdem wurden verschiedene Additive substituiert. Das so formulierte, elektrostatisch optimierte Hochleistungs-Maschinenöl LFC 1068 hat bei gleicher Leistungsfähigkeit eine um den Faktor 5-10 verbesserte elektrische Leitfähigkeit. In den Versuchen der Hersteller konnten durch dem Einsatz von ELKALUB LFC 1068 keine spontanen Entladungen oder ölbedingte Aufladungen von Bauteilen mehr festgestellt werden. Die optimierte Formulierung wurde auch auf Umlauföle anderer Viskositäten übertragen, die ebenfalls in Druckmaschinen zum Einsatz kommen.

Der Leiter Technischer Vertrieb der Chemie-Technik GmbH, Dr. Stefan Schlomski, fasst zusammen: „Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir die überraschende Ursache für ein Problem identifiziert. Unser bewährtes Umlauföl wurde an einem entscheidenden Punkt weiterentwickelt und hat sich bei kritischen Aufträgen als Problemlöser im Bereich Bogenlauf bewährt. Unsere Kunden drucken störungsfreier und mit weniger Makulatur - dieses Ziel haben wir gemeinsam erreicht.“

Mehr Informationen:

www.elkalub.com

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  • BU: Das elektrostatisch optimierte Hochleistungsschmieröl ELKALUB LFC 1068 ist in Kanistern zu 20 und 5 Litern erhältlich.

  • Bild: Seitenständer einer Rollenoffsetmaschine (PR) BU: Für den Umlauf wird das Öl im Sumpf jeder Druckeinheit gesammelt und mittels einer Ölpumpe durch Feinfilter wieder in den Kreislauf gepumpt. Bei elektrostatisch nicht optimierten Schmierölen können gefährliche elektrische Ladungen entstehen.


10.11.2016

ELKALUB macht Festo-Achsen "fit für Food"

Das weltbekannte Unternehmen Festo bietet neben seinen pneumatischen Antrieben unter anderem auch elektromechanische an. Der Kunde kann zwischen verschiedenen Linearantrieben und Schlitten wählen und so das passende Produkt für seine Anwendung auswählen. Für den Bereich der Lebensmittelverarbeitung konnte Festo seinen Kunden bisher jedoch noch keine passenden Produkte anbieten, da keine geeigneten Werkstoffe oder Schmierstoffe vorhanden waren. Aufgrund steigender Nachfrage nach FDA-konformen Linearachsen entschloss man sich bei Festo, das Portfolio entsprechend zu erweitern. Als Basis diente die erfolgreiche Linearachse ELGA-TB-RF, die durch bauliche Veränderungen und die Verwendung von H1-Schmierstoffen von ELKALUB jetzt „fit für Food“ gemacht wurde.

Vöhringen/Esslingen: Für technische Komponenten, die im Lebensmittel verarbeitenden Bereich eingesetzt werden, gelten besondere Anforderungen. Das Bauteil muss so designt sein, dass es möglichst wenig Nuten oder Toträume aufweist und somit gut zu reinigen ist. Außerdem sollte es keine offenliegenden Bauteile oder Führungen haben, also eine möglichst geschützte Ausführung aufweisen. Die eingesetzten metallischen Werk- und Kunststoffe müssen eine FDA-Zulassung haben und die Schmierstoffe die H1-Zulassung der NSF für den gelegentlichen, unvermeidlichen Kontakt mit Lebensmitteln. Natürlich sollte das Bauteil die gleiche Lebensdauer aufweisen, wie eine Achse, die im herkömmlichen Industriebereich eingesetzt wird.

Die Linearachse ELGA-TB-RF von Festo entsprach diesen Kriterien nicht, bot aber aufgrund ihrer innenliegenden, abgedeckten Führung die beste Ausgangsbasis für die Entwicklung einer „Food-Achse“. Die von Festo vorgenommenen baulichen Veränderungen umfassten den Austausch aller Kunststoffteile gegen FDA-gelistete Werkstoffe und den Einsatz eines neuen Profilrohrs zur Vermeidung von Schmutzkanten.

Ebenso wichtig war jedoch der Austausch aller Schmierstoffe durch H1-zertifizierte Schmierstoffe aus dem Hause ELKALUB. Im umfangreichen Sortiment des Vöhringer Spezialanbieters fanden sich drei für die jeweilige Schmierstelle passgenau geeignete H1-Schmierstoffe. Für die Kugellager wurde das Fett ELKALUB GLS 382/N2 empfohlen, für die Lager der Laufrollen ELKALUB VP 874 und für die Schmierung der Laufrollenbahnen das Öl ELKALUB VP 916. Letzteres wird auch für die Tränkung der Schmierfilze eingesetzt und den Festo-Kunden für die Nachschmierung in einer speziellen Nachschmiereinheit zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen der Lebensdaueruntersuchung bei Festo wurde die neu geschaffene Food-Achse unterschiedlichen Belastungen unterzogen. Dabei wurden die geforderten Laufleistungen mit dem H1-fähigen Schmierstoffsystem erreicht. Aus diesem Grund wird Festo die Schmierung aller ELGA-TB-RF-Achsen von herkömmlichen Industrieschmierstoffen auf H1-Schmierstoffe umstellen.

Im Ergebnis hat Festo mit der ELGA-TB-RF eine neue Linearachse für die Anwendung in der Lebensmittelverarbeitung geschaffen. Mit der Umstellung aller Linearachsen auf H1-Schmierstoffe aus dem Hause ELKALUB geht im Produktionsprozess zudem eine deutlich verringerte Teilevarianz einher, mit der Festo bei gleicher Leistungsfähigkeit der Endprodukte logistische und prozessbezogene Vorteile erreicht.

Mehr Informationen:
www.elkalub.com


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30.09.2016

Lebensmittelverarbeitung
EPDM-Dichtungen rückstandsfrei schmieren

Bei der Montage von Maschinen werden in vielen Fällen O-Ringe aus EPDM eingesetzt. Um die Dichtungen in der Nut zu fixieren und um eine verdrehfreie Montage zu gewährleisten, werden sie mit Montagefetten geschmiert, an die zahlreiche Anforderungen gestellt sind: Unter anderem müssen sich Montagefette bei der Reinigung und Sterilisation der Anlage möglichst vollständig entfernen lassen. In der Regel werden hier Silikonfette eingesetzt, da sie sehr gut mit EPDM verträglich sind. Ihr Nachteil liegt jedoch darin, dass sie sich bei der Reinigung fast nicht von der Oberfläche entfernen lassen. Zusammen mit der Krones AG hat die Chemie-Technik GmbH, Vöhringen, ein Montagefett entwickelt, das allen Anforderungen gerecht wird.

Vöhringen/Neutraubling: Die Krones AG ist ein weltweit führender Anlagenbauer für Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik im Getränke- und Lebensmittelbereich. Täglich wandern Millionen Flaschen, Dosen und Formbehälter durch Krones Anlagen, werden Bier, Softdrinks, Weine, Sekte und Spirituosen ebenso abgefüllt, wie Produkte der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und der chemischen, pharmazeutischen und kosmetischen Industrie verarbeitet.

Das sind genau die Branchen, in denen der Einsatz H1-zertifizierter Schmierstoffe nötig ist, um gefährliche Verunreinigungen zu vermeiden. Solche Schmierstoffe erfüllen die hohen Anforderungen hinsichtlich Zusammensetzung, Aussehen, Geruch oder Toxizität. Damit ein Schmierstoff das H1-Zertifikat erhält, muss seine Rezeptur bei der US-amerikanischen Organisation NSF International eingereicht und von dieser für den Einsatz im Lebensmittelbereich zugelassen werden. Nur der Einsatz H1-zertifizierter Schmierstoffe stellt sicher, dass es bei einem gelegentlichen, unvermeidlichen Kontakt von Schmierstoff und Lebensmittel nicht zu einer Gefährdung des Verbrauchers kommt.

Spezialfall EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk)

Bei der Montage von Maschinen werden in vielen Fällen O-Ringe aus EPDM eingesetzt. Um die O-Ringe in der Nut zu fixieren und um eine verdrehfreie Montage, etwa auf einer Welle, zu gewährleisten, müssen die O-Ringe mit einem Montagefett geschmiert sein. Dieses darf dabei kein Quellen oder Schrumpfen der O-Ringe bewirken. Nach der Montage beispielsweise von Abfüllanlagen kommt erschwerend hinzu, dass sich das Fett bei der Reinigung und Sterilisation der Anlage vollständig entfernen lassen muss. Die hier meist eingesetzten Silikonfette lassen EPDM-Dichtungen zwar formstabil; ihr Nachteil liegt aber darin, dass sie sich bei der Reinigung nur sehr schwer von der Oberfläche entfernen lassen.

Aufgabenstellung

Das Lastenheft für die Entwicklung einer Montagepaste für EPDM-Dichtungen in Anlagen zur Lebensmittelverarbeitung und -abfüllung ist daher umfangreich:

  • H1-Zulassung der NSF,
  • kein Quellen oder Schrumpfen von EPDM-Dichtungen,
  • bei der Reinigung möglichst vollständig entfernbar,
  • Stabilität von Bierschaum nicht beeinflussen,
  • keine Aromen annehmen,
  • keine Geruchs- oder Geschmacksstoffe abgeben,
  • nicht eintrocknen.

Entwicklung

Der eigens für die Montage von EPDM-Dichtungsringen in Anlagen mit Lebensmittelberührung entwickelte H1-Hochleistungsschmierstoff ELKALUB GLS 867 ist ein zähes Fett der NLGI-Klasse 0-1 auf Basis eines farb- und geruchlosen Synthetiköles. Das Fett hat keinen Einfluss auf EPDM-Dichtungen und lässt sich beim Reinigen sehr gut entfernen, sodass im Test nach einem 20-minütigen Reinigungs- und Spülvorgang alle produktberührenden Oberflächen sauber und fettfrei waren. Von den nicht produktberührenden Teilen konnte das Fett ebenfalls problemlos entfernt werden.

Ergebnis

Bild 1 zeigt einen Flansch nach dem Reinigungsprozess bei Krones, dessen O-Ring mit ELKALUB GLS 867 geschmiert war. Der Schmierstoff wurde von den lebensmittelberührenden Bereichen vollständig abgewaschen. Auf den nicht produktberührten Teilen sind nur noch geringe Mengen Schmierstoff sichtbar, die sich leicht entfernen lassen.

ImVergleich dazu zeigt Bild 2 einen Flansch, bei dem der O-Ring mit einemherkömmlichen Silikonfett geschmiert wurde. Hier sieht man sowohl an den vomProdukt berührten als auch an den nicht produktberührenden Stellen nochdeutliche Fettrückstände.

Die erfolgreiche Entwicklung eines Schmierstoffes, der die speziellen Anforderungen besser erfüllt als vorher vorhandene Lösungen, ist die Stärke und ein typisches Merkmal für den baden-württembergischen Schmierstoffspezialisten. Ständig werden am Stammsitz in Vöhringen neue Speziallösungen für unterschiedlichste industrielle Anwendungsbereiche entwickelt. Der Anlagenbauer Krones setzt – wie inzwischen auch andere Hersteller – GLS 867 und weitere H1-Spezialschmierstoffe von ELKALUB längst erfolgreich ein.

Das H1-zertifizierte Montagefett ELKALUB GLS 867 wird in Tube (250 g), Kartusche (400 g) und im Eimer (5 kg) angeboten (Bild 3).

Die Chemie-Technik GmbH präsentiert ihre breite Palette von ELKALUB Hochleistungsfetten für unterschiedlichste industrielle Anwendungen dieses Jahr noch auf der Motek in Stuttgart (10. - 13. Oktober, Halle 6, Stand 6202).

Mehr Informationen:

www.elkalub.com

www.krones.de

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28.07.2016

Völlig neue Einsatzbereiche für Roboter möglich – ELKALUB entwickelt H1-Schmierstoffe für Robotergetriebe

LFC 92100 und LFC 921000 sind zwei neue Hochleistungsöle zur Schmierung von Robotergetrieben. Das Besondere: Sie haben eine H1- Zulassung!

Bisher gab es für Roboter überwiegend konventionelle Schmierstoffe. Dadurch war ihr Einsatz in der pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie nicht zulässig. Mit den beiden Neuentwicklungen ergeben sich für Maschinen- und Anlagenbauer ganz neue Einsatzmöglichkeiten in der Automatisierung.

Vöhringen, Mai 2016: ELKALUB stellt für Robotergetriebe zwei neue Schmieröle mit H1-Zulassung vor. Damit ist der Spezialist für Hochleistungsschmierstoffe einer der ersten Hersteller, der Schmierstoffe anbietet, die bei Robotern in derpharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie eingesetzt werdendürfen. Die neuen Öle LFC 92100 und LFC 921000 werden zur Schmierung von Wellgetrieben bzw. Schneckengetrieben eingesetzt. Bereits seit mehr als einem Jahrsind beide Öle ohne Probleme in Robotern eines international renommiertenHerstellers im Einsatz und haben dabei ihre Praxistauglichkeit überzeugend bewiesen.

In der pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie muss bisher vielfach noch Handarbeit geleistet werden. Das Potential für Automatisierung, insbesondere flexible Automatisierung mit Robotern, ist also hoch. In diesen Industrien ist eine Zertifizierung der Herstellungsprozesse nach HACCP vorgeschrieben. Fast immer macht das den Einsatz von H1-Schmierstoffen notwendig.

Mit den neuen Ölen LFC 92100 und LFC 921000 ist daher jetzt ein deutlichgrößerer Anteil an Automatisierung möglich. ELKALUB erwartet, dass durch die neuen Einsatzmöglichkeiten in der pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie die Nachfrage von H1-zugelassenen Ölen steigen wird. Daher ist auch geplant, die Produktpalette um weitere Viskositätsklassen zu erweitern.

Die Anforderungen an Schmierstoffe für Robotergetriebe sind anspruchsvoll: Bei engsten Toleranzen liegen dort hohe Drehzahlen, Beschleunigungen und Kräfte vor. Gleichzeitig müssen die Roboter mit hoher Präzision arbeiten. Bisher konnten diese Anforderungen nur konventionelle Schmierstoffe erfüllen. Durch die Kombination hochwertiger synthetischer Öle mit einer ausgewogenen Additivierung kann ELKALUB jetzt Öle anbieten, die an die Leistungsfähigkeit konventioneller Schmierstoffe heranreichen.

ELKALUB präsentiert die neuen Produkte vom 21.-24. Juni auf der Automatica 2016 in München erstmals dem Fachpublikum (Halle B6, Stand 110).

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10.06.2016

Fit für das ewige Hin und Her

H1-Fett mit neuartiger Formulierung reduziert Tribokorrosion und Passungsrost bei oszillierenden Bewegungen

GLS 361/N1 ist ein neues H1-Fett zur Schmierung gering bewegter, meist oszillierender Maschinenelemente. Durch seine einzigartige Formulierung ist es eine optimale Alternative zu Fetten, bei denen Probleme mit Tribokorrosion auftreten.

Vöhringen, Mai 2016: Mit dem neuen H1-Fett GLS 361/N1 stellt derSchmierstoffspezialist ELKALUB ein neues Produkt zur Schmierung vonZahnsegmenten, Lastketten und vergleichbaren Maschinenelementen vor.Insbesondere bei oszillierenden Bewegungen sowie bei Kleinstbewegungen durchErschütterungen oder bei von außen induzierten Schwingungen ist ein Nachfließendes Schmierstoffes häufig problematisch oder oftmals gar nicht gewährleistet.Aufgrund von Mangelschmierung kommt es bei Reibkontakten daher meist frühzeitigzu Tribokorrosion. Durch seine Formulierung haftet GLS 361/N1 im Vergleich zu marktgängigen Produkten deutlich besser an. Dadurch sind seine Festschmierstoffe ortsfester und sorgen bei solchen Lastfällen somit länger für Schmierung. Diese Eigenschaft wird ergänzt durch die hohe Lasttragfähigkeit von 4.400 N im VKA-Test, sowie der Einsatz bei hohen Flächenpressungen. Auch die Ergebnisse beim SRV-Test (Schwingungs-Reibverschleiß) sind hervorragend.

Optimal auch für Lebensmittelindustrie und Pharmazie

Die überlegenen Eigenschaften von GLS 361/N1 resultieren aus einer neuartigen undsynergistischen Mischung verschiedener weißer Festschmierstoffe. Durch dieVerwendung hochreiner Öle und eines organischen Verdickers erreicht GLS 361/N1 zudem die Zertifizierung nach NSF H1-Kriterien. Damit kann GLS 361/N1 in der Lebensmittelindustrie und in der Pharmazie eingesetzt werden. Andere Hersteller setzen meist auf konventionelle Lithiumseifenverdicker und kommen für diese Branchen deshalb kaum in Frage.

Einsatzmöglichkeiten sieht ELKALUB bei allen Arten von Reibbeanspruchung,insbesondere bei Fügeanwendungen, Nabe-Welle-Verbindungen sowie hochbelasteten Zahnrad- oder Kettenapplikationen. Erstmalig wurde GLS 361/N1 für den Lebensmittelverpackungsdruck in Bogenoffsetmaschinen eines namhaften deutschen Herstellers eingesetzt. Zwischenzeitlich kommt das H1-Fett bei mehreren Herstellern der Druckindustrie in der Erstausstattung und im Service zum Einsatz.

GLS 361/N1 gibt es als Kartuschen zu 400 g und weiteren Standardgebindegrößen. Eine Applikation als Spray ist in Vorbereitung.

Hintergrundinformationen

Unter der Marke ELKALUB entwickelt, produziert und vertreibt die Chemie-TechnikGmbH mit Sitz in Vöhringen/Baden-Württemberg Schmieröle, Schmierfette und Sprays. Die Produkte werden überwiegend in der Druckindustrie, Lebensmittelindustrie, Pharmazeutische Industrie, Maschinen- und Anlagenbau und Automobilindustrie eingesetzt. Einen Großteil des Sortiments gibt es in H1-Qualität.

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25.05.2016

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