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Pressemitteilungen TIV Trailer Industrie Verband

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06.07.2017

Trailer Industrie Verband:
Hersteller von Fahrzeuganhängern fordern Bürokratieabbau

Brüssel/Berlin. Auf der aktuellen Mitgliederversammlung des Trailer Industrie Verbandes TIV am 23. Juni haben die Vertreter der 22 Mitgliedsunternehmen Forderungen zur Vereinfachung deutscher und EU-weiter Regelungen im Führerscheinrecht und zur Zulassung von Anhängern erhoben. Der TIV umfasst Unternehmen aus neun EU-Staaten und repräsentiert in Deutschland die Hersteller von über 70 Prozent der zugelassenen PKW-Anhänger. Anlässlich der Eröffnung der TIV - Dependance im Brüsseler Haus der Wirtschaft fand die Versammlung erstmals in Brüssel statt.

Aus Sicht der Verbandsmitglieder gefährden die derzeitigen, unnötig komplizierten Regelungen Arbeitsplätze und stehen einer weiterhin erfolgreichen Entwicklung der Branche entgegen. Als Beispiel nennt der Verband starre Zulassungsregelungen, nach denen etwa durch das temporäre Ausstatten eines Anhängers mit Zubehör dessen Zulassung erlischt, was die Umschlüsselung des Hängers in eine neue Fahrzeugklasse nötig macht – solches Zubehör könne etwa ein Hochspriegel mit Plane oder eine Motorrad-Transportschiene sein. Ebenfalls fordert der Verband die einheitliche Umsetzung des Zulassungsprozederes für Anhänger in allen EU Staaten, hier gelten immer noch teilweise landesspezifische bürokratische Reglungen.

Auch die Führerscheinregelungen entsprechen nach Ansicht des Verbandes nicht der Praxis. So könne die Gültigkeit eines Führerscheines für eine bestimmte Anhängergröße erlöschen, wenn ein schwererer PKW zum Ziehen eingesetzt wird, obwohl die Sicherheit des Gespannes dadurch eher steigt, so der Verbandsvorsitzende Michael Jursch.

Gegründet im Jahr 2015 mit 12 Mitgliedern, umfasst der Trailer Industrie Verband heute 22 Mitgliedsunternehmen mit ca. 7.000 Beschäftigten. Die Mitglieder setzen sich aus 14 Herstellern von Anhängern und 8 Zulieferern zusammen, davon 11 aus Deutschland, 3 in Holland, 2 in Österreich und je 1 in Belgien, Dänemark, Frankreich, Polen, Slowenien und Tschechien.

Der TIV in Zahlen

  • Mitglieder 2017: 22 Hersteller und Zulieferer, Gründungsmitglieder 2015: 12
  • Mehr als 7.000 Arbeitnehmer bei Herstellern und Lieferanten
  • Mehr als 220.000 produzierte Anhänger im Jahr für Europa
    (Anteil an den Gesamtzulassungszahlen in Deutschland: >70 %)

Weitere Informationen und Kontakt:

TIV - Trailer Industrie Verband e.V., Herr Michael Jursch, Vorstandsvorsitzender, Europaplatz 2, 10557 Berlin, Tel.: +49 (0)30 408 192 322, Fax: +49 (0)30 408 192 450, E-Mail: kontakt@tiv-ev.eu, Internet: www.tiv-ev.eu

blaurock markenkommunikation, Tobias Blaurock, Hechtstraße 30, 01097 Dresden, Mobil: +49 (0)172 7930 127, Tel.: +49 (0)351 2109 871, Fax: +49 (0)351 2078 15 33, E-Mail: blaurock@team-blaurock.de, Internet: www.blaurock-markenkommunikation.de


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12.06.2017

Trailer Industrie Verband fordert Reform des
EU- Führerscheinrechtes in der neuen Legislaturperiode

Im Idealfall soll das Führerscheinrecht mit fünf Klassen, wie es bis einschließlich 1998 galt, wiederhergestellt werden.

Der Vorstand des Trailer Industrie Verbandes TIV wendet sich nach einer Beratung mit Mitgliedern des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages mit einem Schreiben an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Ziel des Verbands ist es, das aktuelle Führerscheinrecht deutlich zu vereinfachen, da dessen Komplexität aus seiner Sicht unnötige Hindernisse, Verwirrung und Kosten schafft, ohne damit Sicherheit zu schaffen. Dies bedrohe die Existenz der deutschen und europäischen Anhängerindustrie langfristig, so der Verbandsvorstand. Der TIV ist die Interessensvertretung von 22 Anhänger produzierenden, meist mittelständischen Unternehmen mit insgesamt ca. 7.000 Arbeitskräften.

Die aktuellen Führerscheinregelungen in der EU machen für jeden, der einen PKW mit Anhänger fahren will, eine genauere Analyse nötig: Nicht nur, dass verschiedene Fahrzeuganhänger jeweils unterschiedliche Führerscheinklassen erfordern. Sondern auch: Je nach Gewicht des eingesetztem PKW kann derselbe Anhänger unterschiedliche Führerscheinklassen nötig machen. Da kann schnell der Überblick verloren gehen. Das schafft Unsicherheiten und ist zum Beispiel für Handwerksbetriebe, Fahrschulbetreiber, Freiwillige Feuerwehren und nicht zuletzt die Hersteller der Anhänger besonders problematisch.

In einem Treffen mit Mitgliedern des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag am 19. Mai hatte der Vorstand gemeinsam mit dem Stv. Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Kurt Bartels, die Probleme mit der Komplexität des Führerscheinrechts in Deutschland deutlich gemacht.

Fazit von MdB Gero Storjohann aus der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag nach dem Treffen: „Die Vielfalt der Führerscheine für das Führen von Anhängern bedarf der Überarbeitung.

An dem Treffen hatten von Seiten des Verbandes der Vorsitzende des Vorstands Michael Jursch sowie Vorstand Dr. Uwe Meyer, der auch Sprecher der TIV-Arbeitsgruppe „Führerscheine“ ist, und der Vorstand Gunnar Bregler teilgenommen. In Zusammenarbeit mit den Behörden und Gesetzgebern will der Verband zu insbesondere sicherheitsgerechten, aber auch nutzerfreundlichen Entwicklungen der fahrerlaubnisbezogenen EU-Regelungen beitragen. Dr. Uwe Meyer konkretisiert: „Das aktuelle europäische Führerscheinrecht erschwert die Nutzung eines praktischen, kostengünstigen und umweltfreundlichen Transportmittels und bedroht viele mittelständische Arbeitsplätze gerade in Deutschland. Daher arbeiten wir auf eine Reform des komplizierten Regelwerks hin.“

„Im Idealfall“, ergänzt der Verbandsvorsitzende Michael Jursch, „soll das Führerscheinrecht mit fünf Klassen, wie es bis einschließlich 1998 galt, wiederhergestellt werden.“

Der TIV wird in diesem Bestreben auch von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. (BVF) unterstützt. Denn nicht nur die Anhängerhersteller kritisieren die komplexen EU-Führerscheinregelungen, sondern auch die Fahrschulen, weil sie, um die unterschiedlichen Führerscheinklassen lehren zu dürfen, mehrere Fahrzeuge vorhalten müssen, von denen etliche nicht wirtschaftlich betrieben werden können.

Der TIV in Zahlen

  • Mitglieder: 22 Hersteller und Zulieferer aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Polen, Tschechien, Slowenien und den Niederlanden. (Gründungsmitglieder 2015: 14)
  • Mehr als 7.000 Arbeitnehmer bei Herstellern und Lieferanten
  • Mehr als 220.000 produzierte Anhänger im Jahr für Europa
    (Anteil an den Gesamtzulassungszahlen in Deutschland: >70 %)

Anlagen:
Anschreiben, Präsentation, Pressemappe

Weitere Informationen und Kontakt:

TIV - Trailer Industrie Verband e.V., Herr Michael Jursch, Vorstandsvorsitzender, Europaplatz 2, 10557 Berlin, Tel.: +49 (0)30 408 192 322, Fax: +49 (0)30 408 192 450, E-Mail: kontakt@tiv-ev.eu, Internet: www.tiv-ev.eu

blaurock markenkommunikation, Tobias Blaurock, Hechtstraße 30, 01097 Dresden, Mobil: +49 (0)172 7930 127, Tel.: +49 (0)351 2109 871, Fax: +49 (0)351 2078 15 33, E-Mail: blaurock@team-blaurock.de, Internet: www.blaurock-markenkommunikation.de


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